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Ökologisch, preiswert und gesund – die Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz

Ökologisch, preiswert und gesund – die Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz

April 28, 2021 3:06 pmComments are Disabled

Nutzartikel aus ökologischen Materialien erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Das gilt auch für die Zahnbürste. Sie wird mittlerweile aus in der Schweiz wachsenden Hölzern hergestellt und dient damit in besonderer Weise der Umwelt.

Die Holzzahnbürste liegt ganz im Trend
Die Mundhygiene gewinnt vielfach an Bedeutung. Doch davon hat in den letzten Jahren nicht unbedingt die Umwelt profitiert: Bei Zahnbürsten und Zungenreinigern handelt es sich in der Regel um Wegwerfprodukte, die aus Kunststoff gefertigt sind. Dadurch sind sie im Handel zwar zu geringen Kosten verfügbar. Ebenso weisen sie zahlreiche positive Eigenschaften auf – unter denen etwa die Robustheit des Materials und die geringe Anfälligkeit für Bakterien zu nennen sind. Dennoch bedarf es eines erheblichen Aufwandes, um den Kunststoff zu recyceln. Bessere ökologische Eigenschaften besitzen dagegen Bürsten aus Holz. Sie wurden bislang aus Bambus gefertigt. Doch auch die Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz erobert allmählich Markt – und fällt dabei wohltuend preisgünstig aus.

Unterschiede zwischen Bambus und Buche
Eine nähere Betrachtung beider Rohstoffe ist sinnvoll. Steht einerseits das sehr leichte Bambusholz, das pro Tag mehrere Zentimeter wächst und somit innerhalb weniger Jahre gerodet werden kann, so lässt sich andererseits das Buchenholz nur mit viel Geduld in eine industriell nutzbare Höhe bringen. Die Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz liegt gut in der Hand. Der Werkstoff ist durch das langsame Wachstum optimal verdichtet – ein Vorteil, um etwa das Eindringen von Feuchtigkeit und Bakterien zu vermeiden. Die aus Buchenholz gefertigte Bürste ist auch stabiler als jene aus Bambus, bleibt dabei aber flexibel. Zudem muss nicht mit dem Herausbrechen einzelner Fasern gerechnet werden. Die Bürste wird zwei Monate lang genutzt und dann ausgetauscht.

Wegwerfprodukt ohne ökologische Nachteile
Die Hersteller der Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz (z.B. Ebnat AG) setzen sich das Ziel, schon bald in umfangreichen Stückzahlen produzieren zu können – und dabei sogar wechselbare Bürstenköpfe anzubieten. Allerdings handelt es sich auch bei den Zahnbürsten aus Holz um einen temporär nutzbaren Artikel, der für eine gewisse Zeit seine Aufgabe erfüllt, dann aber entsorgt wird. Die gute Nachricht dabei: Holz kann zwar über den Hausmüll beseitigt werden. Ebenso ist es aber möglich, die filigranen Bürsten in den Kompost zu geben, wo sie innerhalb weniger Monate rückstandslos verrotten. Eine Belastung der Umwelt geht damit nicht einher. Holzzahnbürsten müssen indes keinen Luxusartikel darstellen: Sie lassen sich bereits zwischen drei und vier Franken im Fachhandel finden.

Die richtige Pflege für eine lange Haltbarkeit
Zwar wird die Holzzahnbürste aus Schweizer Buchenholz nur für eine Dauer von maximal zwei Monaten verwendet, ehe sie ausgetauscht wird. Dennoch ist es bereits in dieser kurzen Phase wichtig, auf eine optimale Pflege zu achten. Der Rohstoff ist auf natürliche Weise gewachsen und bietet Viren sowie Feuchtigkeit kaum genügend Platz zum Eindringen. Dennoch kann sich auf der Oberfläche des Materials immer einmal ein Riss bilden, in dem sich die Nässe dann doch festsetzt. Ratsam ist es daher, die Bürste nach der Verwendung zu trocknen und die anhaftende Feuchtigkeit zu beseitigen. Geschieht das nicht, können innerhalb weniger Tage dunkle Flecken auf ihrem Griff entstehen – hier wäre eine Bildung von Schimmelpilzen möglich.

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